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Minijobs – Ausbeutung Oder Chance?

Minijobs – Ausbeutung oder Chance?

Noch vor wenigen Jahrzehnten war es der Bundesrepublik üblich, dass der Mann arbeiten ging und genug verdiente, dass seine Frau zu Hause bleiben und sich um die Kinder kümmern konnte. Nun ist es aus vielen Gründen gut, dass heute meist beide Partner erwerbstätig sein können und versuchen, sich die Aufgaben im Haushalt und bei der Kindererziehung zu teilen. Doch Fakt ist auch, dass ein Einkommen allein in den meisten Familien schlicht nicht ausreicht. In zahlreichen Partnerschaften geht eine Person voll arbeiten, während die andere das Familieneinkommen mit einem sogenannten Minijob aufbessert. Doch Minijobs haben mitunter keinen guten Ruf. Zahlreiche Minijobs sind in den Bereichen des Arbeitsmarkts zu bekommen, in denen keine weitere Qualifikation erforderlich ist. Sind es nicht noch immer vorwiegend Frauen, die nach der Geburt der Kinder zum Mindestlohntarif einen Job annehmen, für den sie meist überqualifiziert sind?

Minijobs sind besser als ihr Ruf

Natürlich gibt es zahlreiche Minijobs, bei denen Arbeitnehmer und oft Arbeitnehmerinnen zu einem erschreckend niedrigen Stundenlohn harte Arbeit leisten müssen. Sie stapeln Konservendosen in Supermarktregale, pflegen Senioren unter unwürdigen Bedingungen und sitzen um 21 Uhr abends und am Wochenende an der Kasse des Discounters und haben kaum noch Zeit für ihre Familie.

Trotz dieser Beispiele sind Minijobs besser als ihr Ruf. Für viele Menschen sind sie eine echte Chance, einen Fuß in den Arbeitsmarkt zu bekommen und endlich eigenes Geld zu verdienen. So wurde unlängst eine Statistik veröffentlicht, die belegt, dass zahlreiche Geflüchtete in Bremen einer sogenannten „geringfügigen Beschäftigung“ nachgehen und so die Möglichkeit haben, sich in ihrer neuen Heimat zu integrieren, die deutsche Sprache zu sprechen und zu beweisen, dass sie sich sinnvoll einbringen können. Auch Mütter schätzen es, dass sie im Minijob eigenes Geld verdienen können und finanziell etwas weniger abhängig vom Partner sind.

Doch nicht jeder hat ausschließlich Vorteile, wenn er sich dafür entscheidet, einen Minijob anzunehmen. Rentner, Studierende, Empfänger von Sozialleistungen und Frauen, die Mutterschaftsgeld erhalten, sollten sich genau erkundigen, welche Folgen es hat, wenn sie sich mit einem Minijob etwas dazuverdienen. Wer auf www.vexcash.com gelesen hat, was alles zu beachten ist, kann mit der Stellensuche direkt loslegen.

Eine Branche, die ohne Minijobber gar nicht auskäme, ist der Handel. Hier im Stellenmarkt gibt es zahlreiche Stellenanzeigen für Männer und Frauen, die sich für eine geringfügige Beschäftigung im Groß- und Einzelhandel interessieren. Um einen Minijob als Karrieremotor zu nutzen, ist es wichtig, selbst aktiv zu werden und Vorgesetzte darum zu bitten, mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen, als in der Stellenbeschreibung vorgesehen. Wer sich im richtigen Moment als Powerfrau oder -mann präsentiert, darf sich oft schon nach wenigen Wochen Minijob darauf freuen, bald eine volle Stelle angeboten zu bekommen.

 

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